Englisch für Anfänger

Geschrieben von Marc Höhne

mouroum logoIn Kooperation mit dem Sprachcenter Mouroum bietet der Förderverein Englisch für Anfänger an.

Der Kurs richtet sich an Kinder der 1. und 2. Klasse und findet am Dienstag von 14 bis 14:45 Uhr im Religionsraum statt.

Das Konzept hinter dem angebotenen Englisch-Unterricht

Im Laufe ihrer 30-jährigen Arbeit mit Kindern in der Fremdsprachenvermittlung in Kindergärten, Grundschulen und am Gymnasium hat sich die Schulgründerin und Englischlehrerin Frau Mouroum mit verschiedenen Modellen und Konzeptionen befasst.

Die vom Sprachcenter nach elementar- sowie grundschulpädagogischen und fremdsprachendidaktischen Prinzipien qualifizierten, englisch-muttersprachlichen Kursleiter wecken bei den Kindern die Neugier und die Freude, in Englisch zu spielen, Bildgeschichten kennenzulernen, zu singen, zu tanzen und Sprachspiele zu spielen. Dadurch entdecken die Kinder viel Neues, aber auch Gemeinsamkeiten mit Kindern aus anderen Ländern. Das fördert die Entwicklung einer integrativen und weltoffenen Haltung und trägt somit auch zum Erwerb von interkultureller Kompetenz bei.

Die Englischstunden orientieren sich inhaltlich und methodisch immer am Kind und seiner Lebenswelt. Unsere Kursleiter sind sich bewusst, dass sie die Aufmerksamkeit und die Konzentration der Kinder nur mit spannenden und abwechslungsreichen Angeboten halten können. Das erreichen sie vor allem durch den Einsatz von bewegungsbetonten, musikalisch-rhythmisch orientierten, instrumentell akzentuierten, bzw. gruppen- und partnerorientierten Methoden.

Viele interessante Bildgeschichten (Story-Approach), Lieder, Bewegungsspiele, der Gebrauch von Bildern, Musikinstrumenten, Handpuppen, u.a. Realien ermöglichen eine anschauliche und handlungsorientierte Gestaltung der Englischstunden. Sie sprechen die Kinder auf den verschiedenen Sinnesebenen an und tragen so zum ganzheitlichen Lernen bei.

Durch Rituale, Rollenspiele und andere authentische Situationen werden die Kinder behutsam zu fremdsprachlicher Handlungskompetenz geführt. Dabei wird kein Kind zu sprachlichen Handlung gedrängt sondern erhält die Zeit, die es benötigt, um den sprachlichen Input zu verarbeiten.

Besonders beim frühen Fremdsprachenerwerb ermöglichen Methoden wie TPR (total physical response), bei denen Begriffe mit dem Einsatz von Gesten, Mimik und Stimme verknüpft werden, Kindern, non-verbal zu reagieren und lassen erst gar keinen Leistungsdruck entstehen.

Der spielerische Einstieg in eine Fremdsprache zu einem Zeitpunkt, wo das kindliche Gehirn auf das Erlernen der Muttersprache programmiert ist, führt dazu, dass Kinder schnell und leicht ein Gespür für Satzmelodie und Sprachrhythmus, Artikulation und Intonation entwickeln. Während des Spiels eignen sich die Kinder ganz beiläufig viele sprachliche Strukturen an und empfinden Freude und Begeisterung im Umgang mit der Sprache.

In einer zunehmend globalisierten Welt werden gute Fremdsprachenkenntnisse immer bedeutender. Unter Berücksichtigung des Berliner Bildungsprogramms tragen wir auf kindergerechte Weise zu einer offenen und positiven Einstellung unserer Jüngsten zum Sprachenlernen bei.

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